Caltagirone
Der Parkbereich
Der Stellplatz befindet sich etwa 800 Meter von der Altstadt entfernt, innerhalb des Hoffmann-Museumsgeländes, einem vollständig umzäunten und videoüberwachten Areal, das über 21 Stellplätze mit Wasser- und Stromanschluss, eine Entsorgungsstation für Grau- und Schwarzwasser sowie kostenloses WLAN verfügt.
Möglichkeit, die Toiletten der Einrichtung zu nutzen.
Haltestelle des Touristenzugs.
Adresse:
Via Stazione Isolamento 51 – Caltagirone (CT)
GPS-KOORDINATEN:
N 37,241600, E 14,504290
KONTAKTE:
Tel.: +39 3339730649
+39 3381130048
Alle Dienstleistungen

Eintrittspreis

Jährliche Eröffnung

Elektrischer Anschluss

Wasserbelastung

Abwassereinleitung

Kassetten-Entleerungsservice

Toiletten

Asphaltierter Untergrund

Bereich Videoüberwachung

Beleuchteter Bereich

Kostenloses WLAN

Bar/Pizzeria

Touristenzug

Erlaubte Tiere
Andere Infos
Auf dem Rastplatz befindet sich das Hoffmann-Museum, eine ehemalige Ziegelei mit einem immersiven Multimedienraum, in dem die Geschichte der Ziegelei „Conadomini“ erzählt wird. Von Donnerstag bis Samstag sind auch das Restaurant und die Pizzeria geöffnet.
Caltagirone ist das wichtigste städtische Zentrum der Region Calatina und liegt an der Schnittstelle zwischen Ost- und Zentralsizilien, mit Blick auf die Ebenen von Catania und Gela. Historisch gesehen gehörte es zum Val di Noto und ist die Kreisstadt des Bezirks Calatino. Es wurde als „Urbs Gratissima“ (die liebenswerte Stadt) und „Königin der Erei-Berge“ bezeichnet. Die Stadt ist berühmt für ihre traditionelle Keramikherstellung und gilt heute als bedeutendes Zentrum für Landwirtschaft und Tourismus sowie als eine der größten Gemeinden im sizilianischen Hinterland, die in Zentralsizilien nur von Caltanissetta übertroffen wird.Caltagirone gehört zusammen mit sieben weiteren Städten des Val di Noto (darunter Militello Val di Catania, Catania, Modica, Noto, Palazzolo Acreide, Ragusa und Scicli) zu der Gruppe spätbarocker Städte, die 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden.
Ein Spaziergang durch Caltagirone gleicht einem Besuch in einem Freilichtmuseum, denn die Straßen sind gesäumt von Handwerksbetrieben, die voller Wunder sind und sich praktisch in jeder Gasse der Stadt befinden. Die Bauwerke sind oft mit prächtigen Keramiken verziert, wie beispielsweise die berühmte Treppe von Santa Maria del Monte, die San-Francesco-Brücke, der Stadtpark, Paläste und Kirchen.
DIE LEGENDE VON DEN „TESTE DI MORO“
Der Legende nach kümmerte sich um das Jahr 1100, während der arabischen Herrschaft in Sizilien, ein hübsches Mädchen aus Palermo auf ihrem Balkon um ihre Pflanzen. Eines Tages sah ein junger Moro (ein Araber) sie und verliebte sich in sie. Das Mädchen erwiderte seine Liebe, doch als sie erfuhr, dass er sie bald verlassen würde, um zu seiner Frau im Orient zurückzukehren, verwandelte sich ihre Leidenschaft in Wut. Sie wartete, bis der Maure eingeschlafen war, und schnitt ihm den Kopf ab, den sie in einen Blumentopf für ihr Basilikum verwandelte. So würde er sie nie wieder verlassen können. Seitdem entstand die Tradition, Blumentöpfe in Form eines „Testa di Moro“ herzustellen, zu denen später auch Töpfe mit weiblichen Gesichtszügen hinzukamen.














